Euer Computergeschichte

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Larry Underwood
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Euer Computergeschichte

Beitragvon Larry Underwood » Sonntag 10. Januar 2016, 00:45

Meine Computergeschichte (hier PC) begann im Sommer 2001. Irgendwann im Juli des besagten Jahres bin ich mit meinem Bruder zu Atelco gefahren und meinen ersten PC zusammengestellt, den ich für mein Studium gebraucht habe. In meine ersten beiden Semester kam ich noch ohne PC aus, hatte nur einen hochgezüchteten Amiga 1200, den ich auf PPC und Grafikkarte rüsten wollte. Da die Sachen auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar waren, entschied ich mich auf ein Windows PC umzusteigen, mit folgender Konfiguration:
Athlon 1200C Prozessor
512MB SD RAM
MSI VIA KT133A Turbo Mainboard
MSI GeForce 2 MX 400 - 64MB Grafikkarte
CD ROM Laufwerk von Cyberdrive
40GB Samsung Festplatte
Diskettenlaufwerk
Als Betriebssystem kam Windows 2000 zum Einsatz, den ein Freund meines Bruders installiert hatte.

2003 rüstete ich den Rechner etwas aus. Das Gehäuse und die Festplatte blieben, ansonsten kam folgendes hinzu:
EliteGroup Mainboard mit AGP 4x
Athlon XP 2500+ (Barton)
1GB DDR RAM
Acer 20x CD Brenner
Radeon 8500 Pro Grafikkarte
Irgendwann kam dann noch eine Radeon 9800 Pro dazu.

Im Dezember 2007 kam eine erneute Aufrüstungen zustande:

Athlon 64 4000+ Prozessor
Irgend ein MSI Mainboard (den ich Jahre später sogar wieder zurück gekauft habe)
2GB DDR RAM
Die Radeon 9800 Pro ging kaputt und wechselte dann auf die GeForce 7600GS und dann auf die GeForce 7600GT. Später wurde diese dann gegen eine Radeon HD3850(AGP) getauscht.

Nach dem Studium kam der Job und die Wohnung. Gegen Ende 2009 kam mein erster PC mit mehreren Kernen zu mir:
AMD Phenom II 940 mit 4x 3,00 Ghz
4GB DDR2 RAM
Irgendein ASRock Mainboard mit AGP und PCI-E Grafikkartenslot, da ich mein HD3850 behalten wollte.
Es stellte sich aber heraus, dass die AGP Schnittstelle mit dem Phenom II nicht genutzt werden kann, so kam eine Radeon HD4870 in die Kiste, die ich 2010 gegen eine etwas stärkere HD4890 getauscht habe, die sich zudem auch um einiges leiser entpuppte. 2012 konnte ich eine Radeon HD5870 günstig ergattern und damit war ich auf einem relativ aktuellen Stand der Technik.

Im gleichen Jahr, aus heiterem Himmel entschied ich mich den Phenom II zu verkaufen und auf Intel umzusteigen. So verkaufte ich die CPU samt RAM und Mainboard und kaufte mir:
Intel Core i7 2600 Prozessor
ASRock Mainboard
8GB DDR3 RAM von GSkill
Die Grafikkarte samt Festplatten blieben.

Es war ein schöner Rechner und richtig schnell. Irgendwann fing die SSD an zu spinnen und auch eine Festplatte wollte nicht mehr richtig arbeiten. Irgendwann hatte ich keine Bock mehr darauf und 2013 verkaufte ich die ganze Kiste inkl. Tower und wechselte auf ein Notebook. Eigentlich hatte ich zu der Zeit zwei.
Ein Edge E535 und ein Edge E130 Netbook, beide von Lenovo.

2014 wollte ich dann wieder einen richtigen PC haben und verkaufte ich das Netbook und stellte mir folgenden PC zusammen:
AMD FX 8350 Prozessor
8GB DDR3 RAM
MSI 970A G43 Mainboard
GeForce 750 Grafikkarte

Die Grafikkarte wurde 2015 gegen eine Radeon R9 285 mit 2GB GDDR5 RAM getauscht. Nach wie vor habe ich diesen Rechner, wenn auch eher selten in Betrieb.

Hauptsächlich nutze ich im Wohnzimmer meinen Macbook Pro 13" und meinen Lenovo T450S.

Habt ihr auch eine ähnlich bewegte PC Geschichte? Dann lasst mich hören bzw. lesen :D
-= Svavelsjö MC =-

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Tom Phobos
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Re: Euer Computergeschichte

Beitragvon Tom Phobos » Mittwoch 13. Januar 2016, 14:37

Tja, mein allerallerallererster Computer war schon ein MAC, wenn auch "etwas" anders als man erwarten würde ;)

Bild

Naja, hieß er woanders noch MAC, so wurde er Anfang der 80er Jahre in Deutschland von Quelle unter dem Namen "Quelle Spielecomputer" vertrieben ;) Dieser hatte neben der 4x4 LED-Matrix noch ein VFD-Zeilendisplay (ähnlich wie bei den frühen Taschenrechner), auf dem man dann seine Programme schreiben konnte. Die "Lochkarten" auf der rechten Seite hatten keine besondere Funktion. Hier wurden nur LEDs abgedeckt und es standen abtippbare Programme darauf.

Der erste "richtige" Computer war 1985 der Atari 800 XL mit Datasette. Ein Jahr später kam die Floppy dazu. Beides habe ich heute noch und auch ab und zu im Einsatz :) Nach kurzen Intermezzi mit einem Spectravideo SVI318 und nem TI99/4A kam später der Atari 520ST zum Einsatz. Hier hatte ich mit dem SuperCharger Hardware-Emulator auch meinen ersten PC.

Spätestens zu meinem Examen brauchte ich dann aber doch einen PC. Damals programmierte ich viel mit Forth, aber allein schon für die PC Assemblerprogrammierung war ein "echter" PC doch gegenüber dem Hardware-Emulator im Vorteil. Außerdem war für meine Examensarbeit (Mikroprozessortechnik) ein PC Pflicht. Da ich zu der Zeit günstig ein IBM PS/2 System angeboten bekam wurde es der IBM PS/2 Modell 30 mit einem 80286-Prozessor.
Danach kam dann 486/33, Pentium 90 etc, der übliche Weg. Manchmal Spieletauglich, manchmal nicht ;)

Aktuell nutze ich privat meist das MacBook Pro 13", wobei für manche Zwecke auch der ein- oder andere PC oder Laptop benutzt wird (bspw. Diskettenerstellung für Retro-Systeme, Emulatoren, EPROM-Brennen etc.).

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Larry Underwood
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Re: Euer Computergeschichte

Beitragvon Larry Underwood » Mittwoch 13. Januar 2016, 19:15

Unser erster Computer war ein Commodore 16, den mein Vater anno 1986 kaufte. Das war ein ganz besonderer Computer. Genau so ein Rechner habe ich hier auch noch stehen. Erweitert auf 64kb RAM und die Platine vollkommen restauriert und für die Zukunft aufbereitet. Dazu noch ein SD2IEC mit einer 4GB SD Karte.
-= Svavelsjö MC =-

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Re: Euer Computergeschichte

Beitragvon Wurschdlhans » Dienstag 2. Mai 2017, 22:53

Hi,

bin neu hier und will mal sehen, inwiefern Alzheimer schon meine "Computergeschichte" gelöscht hat:

1986: Sharp MZ-800
1988: Amiga 500
1994: Amiga 4000/030 (später mit 68040)
1997: PC mit AMD K6-200
1999: AMD K6-II 500 (der einzige "Selbstbau")
2000: Athlon 1333
2003: iBook G3 800
2005: Mac Mini G4 (gebraucht bei Ebay)
2006: Core Duo 2,13 GHz
2008: Asus eeePC
2010: Core i7-860
2015: Fujitsu R570-2 mit 2 Xeon X5670 (gebraucht bei Ebay)
2016: Mist

Dazu kam dann eine Sammlung von "Retro-Computern" die ich teils vom Rechnerschrott der Uni "gerettet" habe, teils bei Ebay gekauft habe und teils geschenkt bekam.

Allerdings musste ich die auf Drängen meiner besseren Hälfte beim letzten Umzug arg reduzieren:
ca. 1995 hab ich einen A500 vom Sperrmüll gerettet (er war neuer und besser als mein alter)
ca. 2000: erste Ebay Auktion: ein Commodore 128 + Floppy

Dann folgten:
- Pong Consolen Clone (Sperrmüll)
- Mac IIci (Ebay)
- Atari 1040 STf + Monitor (Rechnerschrott)
- Commodore 610 (Schrott)
- Apple IIe mit Microsoft Z80 Card (Schrott)
- SUN Sparcstation 20 (Geschenk)
- Mac Centris 610 (Schrott)
- Hamilton HAMstation (SS20 Clone mit 2 SuperSparc2 Prozessorboards - vom Schrott)
- Mac Centris 660 AV (Geschenk)
- C128D (Schrott)
- DEC VT220 Terminal (ok, nicht wirklich ein Computer, aber cooles Retroterminal für Linux)
- Minimig (Ebay)
- Toshiba Core-M Notebook (Geschenk)
- PowerMac 6100 (Geschenk)
- SUN Sparcstation 2 (Schrott)
- SUN Sparcstation Classic (Schrott)
- Mac ColorClassic (Ebay)

In meinem Bummelstudium habe ich sicher einiges an Zeit verschwendet, mit diesen Systemen rumzuspielen.
AFAIR habe ich sogar auf dem Mac IIci NetBSD 68K installiert, auf den ganzen größeren Suns SOLARIS 8 und auf den kleinen OpenBSD.
Den Centris 610 hab ich mit 'nem "richtigen" 68040 gepimpt (statt 680LC40), den IIci mit ner QuickDraw-Beschleunigerkarte versehen
(NUBUS, AMD 29000 RISC). Glaube A/UX (Apple System V Unix) hatte ich auf mal drauf.

Auch den Amiga 4000 hatte ich noch mit CD-ROM, 40er Karte, Grafikkarte und Shapeshifter-Mac-Emu lange im Betrieb.

Leider wurde nach der Uni mit Beruf und Familie die Zeit knapper für das Retro-Hobby und der Hardware-Zoo wurde - wie schon erwähnt - nach und nach reduziert (verschenkt und verkauft).

Meine Hoffnung ist: mit dem MIST mehr Retrofeeling als bei der Emulation, aber weniger Aufwand und Platzbedarf als mit echter alter Hardware.

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Re: Euer Computergeschichte

Beitragvon Müder_Joe » Mittwoch 3. Mai 2017, 06:45

Eine beeindruckende Geschichte die man von Dir lesen darf.

Ich bin auch gerade bei mir stark am ausmisten. Das wird einfach
alles zu viel Raum und die Zeit wird auch nicht mehr und so steht
vieles ungenutzt in der Ecke.

Mit dem MIST hast Du eine tolle Alternative, den kann man problemlos
Im Wohnzimmer neben dem Fernseher stellen und nach Lust und
Laune schnell eine Runde zocken..

Willkommen hier im Club..